Frankfurt und Brüssel

23. April 2026

Ende Jänner 2026 war es wieder so weit: Die 5. Klassen brachen – begleitet von ihren Lehrer*innen Dr. Birgit Wahl und Mag. Alois Wilfling – in Richtung gemeinsames Europa auf: ökologisch bewusst mit der Bahn. Auch ein kurz vor der Abreise ausgerufener Streik der belgischen Bahnbediensteten konnte uns nicht daran hindern.

Erste Station unserer spannenden und lehrreichen Erkundungsreise war Frankfurt. Die Stadt überraschte uns nicht nur mit viel Schnee, sondern mit einem lebendigen Nebeneinander alter, lieblicher Fachwerkhäuser mit guten Lokalen und einem hoch-modernen, pulsierenden Banken – Viertel. Das Gebäude der Europäischen Zentralbank beeindruckte nicht nur durch seine Architektur. Dank einer sehr kompetenten und lebensnahen Führung – ergänzt von bunten, anregenden Ausstellungsbildern und Videos – verstanden wir schnell, was in den vielen Stockwerken für den Euro, seinen Wert in den Mitgliedsländern und auf dem Weltmarkt passiert.
Mit einem Mehr an Wissen und Eindrücken fuhren wir weiter nach Brüssel, der „Hauptstadt“ der Europäischen Union. Auch Parlamentsabgeordnete aller 27 Mitgliedsländer (sie tagen in Straßburg) verbringen hier einen Großteil ihrer Arbeitszeit, um hier mit anderen EU-Institutionen, Vertreter*innen von Staaten, Firmen und Interessensgruppen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Uns standen Thomas Waitz und Dr. Reinhold Lopatka – beide steirische EU-Parlamentarier – Rede und Antwort. Im Parlamentarium, ein interaktives Museum, konnten wir das Werden, Sein und Wirken der EU sehr lebendig erfahren.
Brüssel ist Wirtschaftsmotor, eine Stadt mit reicher Geschichte und Kultur: So zeigte sie sich uns im Rahmen einer Stadtführung und entlang eigener Entdeckungswege.
Es ist ein nachhaltig – lebendiger Eindruck einer Europäischen Union mit viel Sinn gerade jetzt und für unsere Zukunft, den wir mit nach Hause und auf unsere Wege nahmen. Es ist eine EU, die wir alle mitgestalten. Schön, dass wir da waren!