Ein solides Verständnis für Finanzfragen wird spätestens dann wichtig, wenn junge Menschen ins Berufsleben starten und beginnen, ihr eigenes Einkommen zu verwalten. Themen wie Sparen, Investieren, Finanzierung oder private Vorsorge begleiten Menschen ein Leben lang und spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zu finanzieller Selbstständigkeit.
Auch in diesem Schuljahr nehmen Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs wieder am Unternehmensplanspiel „Schulbanker“ teil. In der Rolle von Managerinnen und Managern einer virtuellen Bank wenden sie wirtschaftliche und finanzielle Grundlagen praktisch an. Dabei sind neben Fachwissen vor allem Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit, Eigeninitiative und analytisches Denken gefragt. Die Teams treffen Entscheidungen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen – etwa bei Sparprodukten, Kreditvergaben, Investmentfonds, der Eröffnung von Filialen oder bei Marketingmaßnahmen.
Das Planspiel ist als Wettbewerb organisiert. Um sich gegen zahlreiche Teams aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein und der Schweiz zu behaupten, müssen die Teilnehmenden Marktberichte auswerten, wirtschaftliche Entwicklungen beobachten und ihre Strategien laufend anpassen. Ein wöchentlich veröffentlichtes Ranking zeigt, wie sich die einzelnen Banken im Wettbewerb positionieren.
„Schulbanker“ wird vom deutschen Bankenverband organisiert, vom österreichischen Bildungsministerium empfohlen und vom österreichischen Bankenverband unterstützt. An der HAK Fürstenfeld starteten im November 13 Teams in ihre virtuelle Geschäftstätigkeit. Letztendlich konnte sich unter den insgesamt 769 teilnehmenden Teams ein Team aus der HAK Fürstenfeld für das Finale qualifizieren: Kristin Maierhofer, Hannah Molnar-Wagner und Jennifer Laffer werden vom Bankenverband nach Berlin eingeladen und dort um einen Podestplatz kämpfen. Für die drei Schülerinnen der dritten Klasse heißt es nun kluge Entscheidungen treffen und wirtschaftliches Gespür beweisen. Wir wünschen dem Team viel Erfolg!

