Am 14. November nahm unsere Schule am Tag der Regionalität – eine Initiative der „Regionalentwicklung Oststeiermark“ – teil und setzte damit ein starkes Zeichen für bewussten Konsum und nachhaltiges Handeln. Die Oststeiermark ist nicht nur eine Region – sie ist der „Garten Österreichs“. Doch obwohl viele Menschen regionale Produkte schätzen, greifen sie im Alltag aus Bequemlichkeit oder Preisgründen häufig zu anderen Angeboten.
Wie regional kaufen unsere Schüler:innen ein?
Dieser Frage ging ein engagiertes Team der 5. Jahrgänge gemeinsam mit Prof. Bianca Christandl nach. Die Ergebnisse der durchgeführten Schulumfrage zeigen ein erfreuliches Bewusstsein:
• Vor allem bei Obst und Gemüse wird großer Wert auf regionale Herkunft gelegt.
• Nur 10 % der Befragten achten beim Einkauf kaum oder gar nicht auf Regionalität.
• Rund 80 % verbinden regionale Produkte mit gesunder Ernährung.
Einblicke in die Welt regionaler Produzent:innen
Um das Thema greifbarer zu machen, besuchten Schüler:innen an mehreren Projekttagen verschiedene Betriebe in der Umgebung. Dazu zählten unter anderem:
• die Imkerei Tauchmann in Tautendorf,
• der Hofladen Rath in Fürstenfeld,
• die Biobetriebe von Josef Rauscher und Christoph Reiter,
• sowie der Bauernladen Sammer.
Die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse wurden anschließend im Unterricht, z.B. in der Übungsfirma (Prof. Maria Hütter), in Volkswirtschaft (Prof. Birgit Wahl), reflektiert und weiter vertieft.
Ein Team aus dem 5. Jahrgang wollte das Bewusstsein für regionale Lebensmittel auch an jüngere Generationen weitergeben. Sie organisierten einen Workshop im Kindergarten Übersbach und freuten sich über die begeisterte Teilnahme der Kinder.
Regionalität im Gespräch
Die dritten Jahrgänge luden gemeinsam mit Prof. Katharina Kopesky die regionalen Landwirtinnen Natalie Promitzer und Veronika Hauptmann zu einem Nachhaltigkeits-Talk ein. Bei einem gemeinsamen Frühstück entstand ein lebendiger Austausch über aktuelle Herausforderungen und Chancen der regionalen Landwirtschaft.
Warum Regionalität zählt
Regionalität bietet einen echten Mehrwert – für Klima und Kreislauf, für Produzent:innen und Konsument:innen, und vor allem für unsere Lebensqualität. Nähe bedeutet kürzere Wege, mehr Frische, mehr Transparenz – und ein stärkeres Bewusstsein für Verantwortung.
Unsere Schule zeigt: Wer regional denkt, gestaltet nachhaltiger. Und nachhaltiges Handeln beginnt direkt vor der Haustüre.



